Einbrecher jagen mit Taxi

Im November geht es hoch her für Einbrecher. Irgendwie logisch, das Geld für die Weihnachtsgeschenke muss ja irgendwo herkommen. Die Zeit berichtet über eine Nacht mit Zivilfahndern.

„In dieser Nacht im Herbst müssen Taxi und Oskar einen wichtigen Auftrag erfüllen: Sie sollen Diebe und Einbrecher fangen. Sie sollen das Gefühl von Sicherheit zurückholen. Der Auftrag kommt von ganz oben, vom LKA, das zusätzlich auch Order aus der Innenbehörde hat. Denn eine Wahl steht an. Und Hamburger Bürger reagieren vor Wahlen besonders sensibel auf das Thema Sicherheit, das weiß man in der SPD spätestens seit dem Aufstieg eines gewissen Richters Gnadenlos.“

(Quelle: www.zeit.de)

Die Zahl der Einbrüche hatte in Hamburg zu Beginn des Jahres stark zugenommen, viele Hamburger haben Angst vor Einbrechern. Die Aufklärungsquote ist nicht gerade toll. Bald sind Wahlen, daher muss etwas passieren.

„Dennoch hat die Polizei eine „Herbstoffensive“ gestartet: mit 100 Beamten im Einsatz. Mit acht Zivilfahndern in dieser Nacht allein in Billstedt. Mit Oskar, der seit 30 Jahren hier ermittelt und eigentlich Kay-Gerhard Tegtmeyer heißt. Und Taxi, der jünger ist und es sicherheitshalber beim Codenamen Taxi belässt.“

(Quelle: www.zeit.de)

SicherheitGejagt wird mit einer Top-Ten Liste. Einen jungen Mann von dieser Liste schnappen Oskar und Taxi in dieser Nacht.

Auf der Liste stehen Männer, die in dem jeweiligen Bezirk durch Diebstähle im besonders schweren Fall aufgefallen sind.

Quasi die Creme de la creme der Langfinger.

 

 

„Die Idee mit der Top-Ten-Liste ist im LKA entstanden. Ihr Erfinder ist Andreas Lohmeyer, ein Beamter vom Typ engagierter Manager. Er leitet die Abteilung 1, ihm untersteht die gesamte örtliche Kripo, 720 Ermittler. In seinem Büro hängen ein Ehren-Sheriffstern aus den USA und eine Urkunde des FBI für erfolgreiche Lehrgangsteilnahme. Lohmeyer hat eine mannshohe Pinnwand aufgestellt, auf der eine beachtliche Sammlung von Abkürzungen steht: Die Strategie der Herbstoffensive. Der „täterorientierte Ansatz“, wie der Ermittler das nennt.“

(Quelle: www.zeit.de)

 

Der beste Schutz, so heißt es in dem Artikel, sein aufmerksame Nachbarn. Gut, besser als ich kann man dann kaum gegen Einbruch geschützt seien. Ein beruhigendes Gefühl irgendwie.

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